Models bei Social Media - wie wirst du mit Instagram & Co. erfolgreich?

Die Jahre vergehen und es entstehen immer neue Technologien, aus denen die skurrilsten Geschäftszweige werden. Neben Facebook und Twitter ist auch Instagram und Snapchat ein immer größeres Thema.


Es schreiben mir viele junge Menschen, dass sie ja garkeine Modelqualitäten mitbringen. Diese gehen immer direkt davon aus, dass es nur Jobs auf dem Catwalk gibt. Aber gerade in jüngster Zeit macht sich ein immer größerer Trend breit: Social Media Models. Bekannte Beispiele sind z.B. Pamela Reif, die einen Instagram Account mit aktuell 2,7 Millionen Abonnenten besitzt.

Was sind denn nun schon wieder Social Media Models?

Das ist laut meiner Auffassung eine Reihe von Menschen, die Social Media für sich selbst benutzen und sich damit vermarkten. Prinzipiell die, die z.B. gegen Geld eine Handtasche oder Parfüm auf einem Bild/Video positionieren. Mit dieser Strategie macht man sich natürlich unabhängig von Managern und Agenturen, da es auf dem Markt viele Portale gibt, wo ihr Aufträge von Firmen annehmen könnt. Die einzige Voraussetzung ist dafür ein Kanal mit hoher Fanzahl. Als Richtwert sollte man schon min. 1.000 Fans mitbringen damit es interessant wird.


© Bild: Screenshot Instagram.com/Pamela_Rf


Analysieren kann man die Social Networks für den Bereich Model wie folgt:

  • Facebook
    Facebook ist das Multi-Talent unter den Social Networks. Man hat keine kurze Begrenzung was den Text angeht und kann Videos hochladen, Links setzen und Fotoalben erstellen. Ein Allrounder für Social Media, wer das nötige Know How hat, kann hier auch Werbeanzeigen für seine Fanpage buchen.

    Fazit: Facebook eignet sich ideal als Einstieg als "Social Media Model". Man kann Beiträge planen, Fotos und Videos hochladen und natürlich Fotoalben erstellen. Die Kommentarfunktion kann man zudem auch über Social Media Tools wie "Hoot Suite" benutzen.


  • Twitter
    Twitter ist ein Kurznachrichtendienst der die schnelle Informationsweitergabe ist. Auch hier kann man Fotos hochladen und Beiträge terminieren, allerdings ist gerade diese Begrenzung der Schlüssel zum Misserfolg.

    Fazit: Mit Twitter sollte man als Social Media Model nur die User abholen, die nicht in den anderen Netzwerken angemeldet sind. Links lassen sich per Short-URL umwandeln, sodass man mehr Platz zum schreiben hat. Als ideales Netzwerk eignet es sich für Models aber nur bedingt.


  • Instagram
    Dieses Netzwerk ist für Models der perfekte Ort um sich zu präsentieren. Nur um Fans zu gewinnen, oder eben "Product Placements" durchzuführen (Erklärung: Euch werden Produkte zugesendet die im Bild verwendet werden müssen, meist in Verbindung mit einem Text). Es existieren zahlreiche Kanäle zum Thema "Modeln/Beauty" und kann sich anhand von Hashtags eine große Fanzahl aufbauen. Klassiker sind Hashtags wie "#Instamodel" oder "Instabeautys" wo eine große Anzahl von Beiträgen befindet. 

    Fazit: Instagram ist das perfekte Netzwerk um als Social Media Model durchzustarten. Aber die Qualität nimmt immer mehr zu. Reine Handyfotos müssen schon sehr gut gemacht sein, um überhaupt in der riesigen Datenflut nicht unterzugehen. Die meisten Models machen mittlerweile Fotos fernab vom Handy mit Unterstützung von Freunden/Fotografen.


  • Youtube
    Mit Youtube erreicht man die Massen, es wird nicht umsonst als neues TV gefeiert. Allerdings gibt es auch hier Qualitätsansprüche von den Usern und man muss zudem durch ausgefallene Videos hervorstechen. Als Model könnte man z.B. Make-Up Tips oder Videos zum richtigen Laufen anbieten. Ein weiterer Vorteil sind die Erstellung von Playlists. 

    Fazit: Youtube eignet sich mäßig für Models, da man neben fotografischen Talent auch ein Gespür für die Schauspielerei und die Moderation benötigt. Wer neben dem Modeln noch ein außergewöhnliches Talent besitzt, wie z.B. Gesang, der ist hier gut aufgehoben.


  • Snapchat
    Der Dienst Snapchat ist aktuell sehr gefragt bei jüngeren Menschen. Das System beruht auf Vergänglichkeit, denn der Service zeichnet sich dadurch aus, dass die Nachrichten nicht ewig auf dem Portal verweilen. Der zusätzliche Reiz ist sein Gesicht mit Filtern zu versehen um seine Freunde zu belustigen.

    Fazit: Snapchat eignet sich mäßig für dein Einsatz eines Social Media Models. Es ist natürlich ein wichtiger Kanal, aber gerade wenn man es mit Instagram vergleicht, entstehen Defizite beim Inhalt. Denn auch ältere Instagrambilder können immer noch neue Fans anziehen. Zudem ist nur der Einsatz über ein Smartphone möglich.


Diese Plattformen eignen sich ideal für euch, wenn ihr bislang keine Erfahrungen im Model-Bereich sammeln konntet. Wie man am oberen Beispiel erkennt, eignet sich dieser Einstieg auch um sich einen Namen zu machen. Das hat nur Vorteile für eure Zukunft!

Ich persönlich würde euch zu einem Mix aus Facebook und Instagram raten. Wenn ihr wirklich mal Werbung schalten wollt, könnt ihr via Facebook dies erledigen (Facebook und Instagram gehören zusammen). Die anderen Kanäle sind nice to have, aber für den wahren Erfolg als Model sollten diese zwei Optionen den Erfolg ausmachen. Jetzt kommt es nur noch auf euren Inhalt an!


Autor: Kevin Voigt
Bild: © nazarovsergey - Fotolia.com

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