The big Four – die Modezentren dieser Welt

Wer als Model diese vier Städte regelmäßig in seinem Terminkalender stehen hat, gehört ohne Zweifel zur ersten Garde. Mailand, Paris, London und New York. Obwohl inzwischen weltweit viele andere Modeschauen regelmäßig ein- oder zweimal jährlich durchgeführt werden, sind es nach wie vor diese vier Städte, in denen modische Geschichte geschrieben wird.

Der Anfang der Modeschauen ist im Paris des 19. Jahrhundert zu suchen. Es war der Engländer Charles Frederick Worth, der erstmalig mithilfe von Models seine Entwürfe einer sehr exklusiven Kundschaft, wie etwa Kaiserin Sissi oder Königin Victoria, vorführte. Aus der damals entstandenen Haute Couture erwuchsen in den 1930er-Jahren die Prêt-à-porter Vorführungen, die heute den Modemarkt weitgehend bestimmen. Wiederum war Paris der Dreh- und Angelpunkt, aus dem sich heraus zuerst in Mailand, dann London und letztlich New York weitere Zentren der Modewelt entwickelten.

Lange Zeit war auf dem Laufsteg präsentierte Mode eine reine Domäne schöner Frauen. Männer kleideten sich beim Herrenschneider ein, wobei der modische Wechsel oft nur sehr langsam vonstatten kam. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekam der Begriff Mode auch für männliche Bekleidung einen höheren Stellenwert und männliche Models waren und sind mehr und mehr gefragt. Heute bestehen sowohl gemischte wie reine Herren-Modeschauen.

Während die big Four immer noch hauptsächlich der Haute Couture gewidmet sind, hat sich das Zentrum für Prêt-à-porter Mode verschoben beziehungsweise dezentralisiert. Sehr bedeutend in dieser Beziehung ist oder war die Bread & Butter Messe in Berlin, die im Rahmen der Berlin Fashion Week abläuft. Übrigens ist Bread & Butter im Jahr 2016 in den Besitz von Zalando übergegangen.


Nicht weiter überraschend ist die Tatsache, dass Modemessen mit Vorführungen inzwischen auch vermehrt in den überwiegend asiatischen Herstellerländern stattfinden. Genau genommen finden überall auf der Welt zahlreiche derartige Veranstaltungen statt. Selbst auf den mitten im Pazifik gelegenen Fitschi-Inseln gab es bereits eine Fashion Week. Für Models ohne Frage ein sehr angenehmer Ort, um an einer Modenschau teilzunehmen, wobei je nach Abflugort die Anreise durchaus mehr als zwei Tage dauern kann. Doch warum in die Ferne schweifen. Praktisch jede Großstadt in Deutschland besitzt sein eigenes Modezentrum mit jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen. Genug Arbeit für Models beiderlei Geschlechts, und wenn Zeit bleibt, können vor Ort fotografische Eindrücke festgehalten werden, die beispielsweise dazu dienen, den eigenen persönlichen Terminkalender zu gestalten. Wie sich    das ganz einfach realisieren lässt, ist bei www.FotoKalender.com zu erfahren.